Seltene Flora am Mühlenweg

Noch gibt es die stillen, abgelegenen "Gründla" am Mühlenweg, auf denen ausgesprochene Kostbarkeiten der heimischen Flora zu bewundern sind. Als erste Wildorchidee ist schon Ende April das äußerst seltene Holunder- Knabenkraut zu sehen. Es kann als gelber Blütenkelchmit roten Farbrändern, aber auch als rote Blüte mit gelben Rändern bewundert werden.

Kurze Zeit später erfreut uns das KleineKnabenkraut, auch als Morio-Orchidee bekannt, mit ihren purpurvioletten Blüten. Das Breitblättrige Knabenkrautliebt dagegen etwas nassen, schwach säuerlichen Boden. Es ist unsere häufigste Wildorchideenart. Die Wahrscheinlichkeit, ihre dunkelrote Blüte am Mühlenweg bestaunen zu können, ist deshalb sehr groß.

Die Standorte der weißblütigen Waldhyazinthe sind nur wenigen Naturfreunden bekannt. Dieses Orchideengewächs ist sehr selten und bei uns erst Ende Junianzutreffen. Als letzte Orchideenart findet man Ende Juli die Breitblättrige Stendelwurz in lichten Wäldern. Mit ihren grünlichen Blüten, die innen rötlich bis violett sind, blüht diese heimische Schönheit im Verborgenen.

Neben diesen herrlichen Wildorchideen finden sich am Mühlenweg noch eine Vielzahl seltener undschützenswerte Pflanzen, die aber hier nicht erwähnt werden können. An der Arnika - im Frankenwald als „Kannesbluma"(=Johannesblume) bekannt, führt jedoch kein Wegvorbei. Ob in den einsamen Mühlen im Grund oder in den stolzen Bauernhöfen und windschiefen Weberhäusern im Dorf: in keinem Arzneischränkchen durfte die Arnika - Tinktur fehlen. Doch immer mehr zieht sich die "Kannesbluma" zurück - es wird ihr zu warm und zu üppig im Frankenwald - sie liebte halt das Einfache, ja karge Leben aus früherer Zeit.

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