Termine & Veranstaltungen
Helmbrechtser KINOSOMMER
Daten zur Veranstaltung
Gustav-Weiß-Straße 2 95233 Helmbrechts
Beschreibung
Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit: ab dem 30. Juni heißt es “Film ab” an der Alten Weberei. Bis zum 6. Juli wird jeden Tag ein anderer Film unter freiem Sternenhimmel gezeigt.
Dienstag, 30 Juni “Extrawurst” | FSK: ab 6 Jahren | Dauer: 90 Minuten
Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim) und das einzige muslimische Mitglied der Vereins einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill…
Mittwoch, 1. Juli “22 Bahnen” | FSK: ab 12 Jahren | Dauer: 102 Minuten
Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida (Zoe Baier) kümmern - und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter (Laura Tonke). Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor (Jannis Niewöhner) taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der - genau wie sie - immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle…
Donnerstag, 2. Juli “One Battle After Another” | FSK: ab 16 Jahren | Dauer: 162 Minuten
Neues Projekt des Erfolgsregisseurs Paul Thomas Anderson mit Leonardo DiCaprio und Sean Penn in den Hauptrollen. Als ihr Erzfeind nach 16 Jahren wieder auftaucht, finden sich die French '75, eine Gruppe ehemaliger Revolutionäre rund um Bob Ferguson (Leonardo DiCaprio), nach langer Zeit wieder zusammen, um dessen Tochter zu retten.
Freitag, 3. Juli “Superman” | FSK: ab 12 Jahren | Dauer: 129 Minuten
Clark Kent (David Corenswet), ein Journalist bei der Zeitung Daily Planet, hütet ein Geheimnis. Auch bekannt als Superman bekämpft er inkognito Verbrechen in seiner Heimatstadt Metropolis und darüber hinaus. Als kleines Kind wurde der junge Clark Kent vom Planeten Krypton auf die Erde geschickt, bevor eine Katastrophe die Kryptonier vernichten sollte. Aufgezogen von einem kinderlosen US-amerikanischen Ehepaar begann so die Geschichte des Superhelden. In seinem neuesten Abenteuer sieht sich Superman der Schurkin Angela Spica (María Gabriela De Faría) alias The Engineer gegenüberstellt. Als Mitglied einer Superheld*innen-Vereinigung namens Authority und von einer düsteren Vergangenheit geplagt, ist Spica nicht gerade für ihre Barmherzigkeit und Gesetzestreue bekannt. Warum es Engineer Angela Spica auf Superman abgesehen hat und ob er sich der Schurkin widersetzen kann, wird sich zeigen.
Samstag, 4. Juli “Das Kanu des Manitu” | FSK: ab 6 Jahren | Dauer: 85 Minuten
Abahachi, der Häuptling der Apachen (Michael Bully Herbig), und sein weißer Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) kämpfen unermüdlich für Frieden und Gerechtigkeit - doch eine neue, aufstrebende Bande macht ihnen das Leben besonders schwer! Sie locken Abahachi und Ranger in eine Falle, um an das sagenumwobene “Kanu des Manitu” zu gelangen. Erst in letzter Sekunde können sie von ihrem treuen Weggefährten, dem liebenswerten Griechen Dimitri (Rick Kavanian), und seiner neuen Fachkraft Mary (Jasmin Schwiers) gerettet werden. Doch wie sich herausstellt, war das alles Teil eines großen Plans und auch erst der Anfang. Mit vereinten Kräften (und allerlei Meinungsverschiedenheiten und Missverständnissen) stürzen sich die Helden in ihr größtes Abenteuer - und finden überraschende Antworten auf die allerwichtigsten Fragen des Lebens!
Sonntag, 5. Juli “Zweigstelle” | FSK: ab 6 Jahren | Dauer: 105 Minuten
Resi (Sarah Mahita) und ihre drei Freund*innen wollten eigentlich nur einen unbeschwerten Ausflug in die Alpen machen, doch das Schicksal hat andere Pläne: Bei einem tragischen Unfall endet ihre Reise abrupt - und sie finden sich in der “Zweigstelle” wieder, einer kuriosen Jenseits-Behörde mitten in Bayern. Dort stehen die vier vor einer schicksalhaften Entscheidung: Warten das Elysium, die Wiedergeburt oder das Fegerfeu auf sie? Als Beamt*innen der Zweigstelle feststellen, dass die Clique an nichts glaubt - weder an Gott noch an ein Leben nach dem Tod - wird die Sache kompliziert. Zwischen Formularen, absurden Verhören und himmlischem Chaos kämpfen Resi und ihre Freund*innen darum, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Dabei wird schnell klar: Nicht nur der Tod ist unvorhersehbar, sondern auch das Leben - oder das, was danach kommt.
Montag, 6. Juli “Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße” | FSK: ab 6 Jahren | Dauer: 113 Minuten
Michael Hartung (Charly Hübner) scheint vom Pech verfolgt. Der Videothekenbesitzer ist hoffnungslos verschuldet und wird blad von einem ehrgeizigen Journalisten kontaktiert. Dieser ist auf der Fährte einer ganz großen Story: Im Juli 1983 soll Hartung als Mitarbeiter der deutschen Reichsbahn eine Massenflucht aus der DDR orchestriert haben. Das ginge aus Stasi-Akten hervor. Demnach wurde eine S-Bahn, im Bahnhof Friedrichstraße angekommen ist, aufs falsche Gleis manövriert, um so die Weiterfahrt nach West-Berlin für alle 127 Passagiere zu ermöglichen. Hartung soll der Strippenzieher dahinter gewesen sein, so stehe es in den Stasi-Unterlagen. Tatsächlich stimmt nur ein Bruchteil davon, doch das liebe Geld, das Hartung für die Bestätigung der Story geboten wird, ist zu verlockend.
Der Eintritt ist an jedem Abend frei. Daher gilt ein besonderer Dank an die Partner und Sponsoren aus der Region für Ihre Unterstützung.
Auch allen weiteren Beteiligten mit verschiedensten Speisen, Getränken und Leckereien für eine Wohlfühl-Atmosphäre sorgen, gilt ein ebenso großes Dankeschön.
Die Stadt Helmbrechts freut sich auf Ihr Kommen!

