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Zu Besuch bei Freunden: Das jährliche Holzfest in Volary
Beschreibung
Zum wiederholten Mal hat eine Delegation unserer Stadt im August das Holzfest in Volary besucht — eine liebgewonnene Tradition, die den Austausch und die Freundschaft zwischen unseren Städten lebendig hält. Mit dabei waren Zweiter Bürgermeister Willi Danzinger und sein Vorgänger Robert Geigenmüller mit ihren Ehefrauen, die der Einladung von Martina Pospíšilová, der ersten Bürgermeisterin von Volary, gerne folgten.
Der Hintergrund der Verbindung zwischen den beiden Städten ist von schmerzlicher Geschichte geprägt: Der Todesmarsch der Frauen, die Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem KZ-Außenlager in Helmbrechts Richtung Volary getrieben wurden. Am Denkmal für die Opfer legten die Besucher ein Gebinde nieder und erinnerten damit an das Leid und das Trauma, das niemals in Vergessenheit geraten darf — gerade in der heutigen Zeit ist dies von großer Bedeutung.
Aus dieser schmerzlichen Vergangenheit hat sich im Laufe der Jahre eine besondere Freundschaft entwickelt. Sie zeigt, wie aus Leid und Trauer eine Verbindung zwischen Gemeinden, Einwohnern und Freunden wachsen kann.
Freundschaft entsteht nicht allein durch offizielle Begegnungen, sondern vor allem durch persönliche Gespräche, gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Erlebnisse. Dies spürten die Gäste bei dem Empfang am Samstagabend ebenso wie beim bunten Markttreiben und den Attraktionen, die sich über die ganze Stadt verteilten.
So durfte ein schönes Wochenende bei Freunden zu Ende gehen — ein Wochenende, das die Bande zwischen Volary und Helmbrechts weiter stärkt.


